{"id":49127,"date":"2025-11-25T18:11:18","date_gmt":"2025-11-25T17:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/rimpar.gemeinde-entwickler.de\/schloss-grumbach\/"},"modified":"2025-12-10T21:36:25","modified_gmt":"2025-12-10T20:36:25","slug":"schloss-grumbach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rimpar.gemeinde-entwickler.de\/en\/schloss-grumbach\/","title":{"rendered":"Grumbach Castle"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"49127\" class=\"elementor elementor-49127\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5a5b901 elementor-repeater-item-ang_container_padding_3 sk-dark-bg e-flex e-con-boxed elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover e-con e-parent\" data-id=\"5a5b901\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[],&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;ang_container_padding_3&quot;}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-19b0f71 e-con-full sk-light-bg e-flex elementor-repeater-item-default_padding elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover e-con e-child\" data-id=\"19b0f71\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[],&quot;animation&quot;:&quot;none&quot;,&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;default_padding&quot;}\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-eacaf70 e-con-full elementor-repeater-item-ang_container_padding_4 elementor-repeater-item-none_hover e-flex elementor-repeater-item-none e-con e-child\" data-id=\"eacaf70\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;ang_container_padding_4&quot;,&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7221850 e-con-full e-flex elementor-repeater-item-default_padding elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover e-con e-child\" data-id=\"7221850\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[],&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;default_padding&quot;}\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1c9e350 elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"1c9e350\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Kleine Schlosschronik\n<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3f6be2a e-con-full e-flex elementor-repeater-item-default_padding elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover e-con e-child\" data-id=\"3f6be2a\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[],&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;default_padding&quot;}\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a5ed430 elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a5ed430\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im 11. Jahrhundert werden die Dynasten derer von Grunbach (Grumbach) zum ersten Mal urkundlich erw\u00e4hnt. Das Geschlecht hatte seinen Stammsitz in Burggrumbach (Ortsteil von Unterpleichfeld), wo im Verlauf des 11.\/12. Jahrhunderts eine Burg entstand. Sein Wappen, ein gewellter schr\u00e4ger gr\u00fcner Balken im gelben Feld, leitete sich von dem unterhalb des Burgberges vorbei flie\u00dfenden Bach Grumbach ab (die Herren vom gr\u00fcnen Bach).<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2bbc556 e-con-full elementor-repeater-item-none_hover e-flex elementor-repeater-item-default_padding sk-none elementor-repeater-item-none e-con e-child\" data-id=\"2bbc556\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[],&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;default_padding&quot;}\">\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6ed921e elementor-repeater-item-shadow_2 e-con-full elementor-repeater-item-ang_container_padding_4 sk-light-bg e-flex elementor-repeater-item-none_hover e-con e-child\" data-id=\"6ed921e\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[],&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;ang_container_spacing_size&quot;:&quot;ang_container_padding_4&quot;}\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1a66e06 elementor-repeater-item-none elementor-repeater-item-none_hover elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1a66e06\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Diese, aus der Wetterau stammende Familie geh\u00f6rte dem Dienstadel an und hatte als Wappenschild im goldenen Feld einen Mohren, der in der rechten Hand drei rote Rosen tr\u00e4gt. \u00dcber die Erbauung einer Rimparer Burg sind keinerlei Urkunden erhalten. Aufgrund dessen, dass die Wehrmauer mit Schie\u00dfscharten f\u00fcr Feuerwaffen (Hakenb\u00fcchsen) ausgestattet ist, kann eine Errichtung der Anlage nicht vor dem letzten Drittel des 14. Jh. einzuordnen sein.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Im Jahre 1371 wird mit Horant von Grumbach erstmalig ein Grumbacher erw\u00e4hnt, der in Rimpar ans\u00e4ssig war. In einem Teilungsvertrag zwischen Heinz und Eberhard von Grumbach im Jahr 1469 wird zum ersten Mal das Schloss urkundlich erw\u00e4hnt. Aus der Rimparer Linie sind zwei Namen hervorzuheben, F\u00fcrstbischof Johann III. (1455 \u20131466) und Wilhelm von Grumbach. F\u00fcrstbischof Johann III. hat ein wichtiges Exponat hinterlassen, das fr\u00e4nkische Herzogsschwert. Dieses wurde den F\u00fcrstbisch\u00f6fen als Zeichen ihrer weltlichen Macht bei feierlichen Anl\u00e4ssen vorausgetragen (heute in der Schatzkammer der M\u00fcnchner Residenz).<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Wilhelm von Grumbach, geboren 1503 im Rimparer Schloss, war im Dienst vieler F\u00fcrsten. Unter zwei W\u00fcrzburger F\u00fcrstbisch\u00f6fen Hofmarschall, Stadthalter der markgr\u00e4flichen Herrschaft \u201eob dem Geb\u00fcrg\u201c auf der Plassenburg bei Kulmbach, Oberst der Krone von Frankreich, u. a. m. Als der Markgraf von Ansbach durch den Kaiser ge\u00e4chtet wurde, hat der damalige F\u00fcrstbischof Melchior v. Zobel, W. v.Grumbach als Landfriedensbrecher eingestuft, obwohl hierf\u00fcr keine Veranlassung vorlag und konfiszierte seine s\u00e4mtlichen G\u00fcter (W. v. Grumbach beziffert die j\u00e4hrlichen Einnahmeverluste auf 17.000 Gulden, ca. drei Millionen Euro).<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Wilhelm von Grumbach versuchte sein Recht beim Kaiserlichen Reichskammergericht zu erlangen, jedoch ohne Erfolg. 1558 wurde F\u00fcrstbischof Melchior Zobel auf dem Weg von der Stadt zur Veste Marienberg von einem Haufen Bewaffneter \u00fcberfallen und der F\u00fcrstbischof von einem Knecht des W. v. Grumbach erschossen. Eine Ermordung war sicher nicht geplant eher eine Entf\u00fchrung des Bischofs, um wieder in den Besitz seiner G\u00fcter zu kommen. Aber au\u00dfer seinem Gest\u00e4ndnis w\u00e4hrend einer vierst\u00fcndigen Folter im Jahr 1567 ist bis heute kein Beweis f\u00fcr die Entf\u00fchrung vorhanden.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Ein weiterer Versuch seine G\u00fcter wieder zu erhalten war der \u00dcberfall und die Einnahme der Stadt W\u00fcrzburg mit einer Streitmacht von 1300 Mann. Der vom Domkapitel erzwungene Vertrag \u00fcber die R\u00fcckgabe der G\u00fcter wurde vom Kaiser als Landfriedensbruch mit der Reichsacht geahndet. Grumbach floh zu seinem Freund und G\u00f6nner, Herzog Johann Friedrich dem Mittleren nach Gotha. Da der Herzog Auslieferungsforderungen nicht beachtete, zog 1567 ein kaiserliches Exekutionsheer vor Gotha. Nach Einnahme der Stadt wurde Wilhelm von Grumbach grausam gefoltert und hingerichtet und der Herzog in lebensl\u00e4nglicher Haft nach Wien-Neustadt inhaftiert.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Der Sohn des Wilhelm, Konrad von Grumbach, musste, um wieder in den Besitz der v\u00e4terlichen G\u00fcter zu gelangen, in einem Gnadenvertrag 1569, 50.000 Gulden an das Hochstift W\u00fcrzburg zahlen. Durch gro\u00dfe Ausgaben z. B. dem Kauf des Dorfes Schwanfeld, verschuldete er sich derart, dass er bei einer Schuldenlast von ca. 250.000 Gulden, 1593 das Schloss mit Dorf Rimpar und nach und nach auch s\u00e4mtliche Liegenschaften an das Hochstift W\u00fcrzburg verkaufen musste.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Mit seinem Sohn Wilhelm starb 1603 die Rimparer Linie derer von Grumbach aus. Mit dem Jahr 1593 wird das Schloss Landresidenz der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbisch\u00f6fe, die zum Teil sehr h\u00e4ufig im Rimparer Schloss, manchmal mit einem Hofstaat von bis zu 140 Personen verweilten. Durch den Bau der Wernecker Landresidenz wurde ab 1744 das Rimparer Schloss uninteressant.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Langsam setzte der Verfall der Geb\u00e4ude ein. Zwischen 1780 \u20131793 wurde der Westfl\u00fcgel eingelegt. Durch den Einmarsch der Franzosen im Jahr 1796 wurden weitere Abrissma\u00dfnahmen verhindert. Um 1800 wird das Schloss saniert, die welschen Hauben der T\u00fcrme abgerissen und durch stumpfe Kegelhauben ersetzt. Es entsteht das heutige Architekturbild, nach S\u00fcden und Osten nahezu vollst\u00e4ndig erhalten und nach Westen und Norden Ruine.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>1806 wurde das k\u00f6niglich bayerische Forstamt Rimpar begr\u00fcndet mit Sitz im Ostfl\u00fcgel des Schlosses. Das Forstamt sollte bis zu seiner Aufl\u00f6sung 1971 hier verbleiben.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Am 21. Juli 1980 kaufte der Markt Rimpar unter 1. B\u00fcrgermeister Anton K\u00fctt das Schloss vom Freistaat Bayern. Im gleichen Jahr wurde auch der Freundeskreis Schloss Grumbach gegr\u00fcndet. Der Ausbau und die Restaurierung des Schlosses zum neuen Rathaus der Marktgemeinde war 1984 beendet, so dass die Gemeindeverwaltung bereits in diesem Jahr einziehen konnte. Die Einweihung fand am 18. Mai 1985 statt.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Am 25. Juni 2000 wird das, durch den Freundeskreis Schloss Grumbach und der Marktgemeinde Rimpar errichtete Schlossmuseum mit seinen beiden Abteilungen Arch\u00e4ologisches Museum und B\u00e4ckerei-Museum, eingeweiht.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Seit 2003 steht der Rittersaal und der Greiffenclausaal auch f\u00fcr private Veranstaltungen in Verbindung mit der Schlossgastst\u00e4tte zur Verf\u00fcgung.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>gez. Edwin Hamberger<\/p><p>Weitere Informationen erhalten Sie unter:<br \/><a href=\"http:\/\/www.schloss-grumbach.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Freundeskreis Schloss Grumbach<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine Schlosschronik Im 11. Jahrhundert werden die Dynasten derer von Grunbach (Grumbach) zum ersten Mal urkundlich erw\u00e4hnt. 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